Die nachstehenden Informationen „WASSER“ möchte ich Ihnen aus der Quelle „DAS MAGAZIN“  EVONIK KRAFT FÜR NEUES  in mehreren Teilen servieren.

Liebe Leserinnen und Leser,
zwei aktuelle Bilder beweisen die Macht des Wassers. Eines
zeigt Zerstörung, ein anderes Wachstum. Wir sehen einmal, wie
Hurrikan „Harvey“ Houston, die viertgrößte Stadt der USA, mit
Starkregen unter Wasser setzt und Schäden in Milliardenhöhe
verursacht. Ein anderes Mal sehen wir die Atacama-Wüste, eine
der trockensten Landschaften der Erde, in der oft über Jahrzehnte
kein einziger Regentropfen fällt. Plötzlich blüht sie in
sattem Violett bis zum Fuß der Anden, nachdem Regenfälle über
Stein, Sand und Geröll niedergegangen sind.
Es ist die Bandbreite, die wir mit dem Element Wasser
verbinden: Es spendet Leben, aber es vernichtet auch. Diese
Bandbreite spiegeln die Beiträge dieser Ausgabe des EvonikMagazins.
Eine Reportage aus Indien analysiert die beiden
gewaltigen Probleme Wassermangel und Wasserverschmutzung
– und zeigt Lösungen, wie sich die Versorgung mit sauberem
Wasser verbessern oder überhaupt erst herstellen lässt (Seite 14).
Über zu wenig Wasser haben sich die Niederlande nie beklagen
können – im Gegenteil. Aus Sturmfluten und Überschwemmungen
haben sie ihre Schlüsse gezogen. Die dort entwickelten
Ideen, mit dem Wasser zu leben, klingen faszinierend bis fantastisch
– und sind gerade deshalb oft Vorbild für andere Länder
(Seite 30).
Wie schnell man beim Thema Wasser in die Kritik gerät,
weiß man wohl nirgendwo besser als bei Nestlé. Der Leiter
Public Affairs des Schweizer Unternehmens, Achim Drewes,
diskutiert mit Benjamin Adrion, dem Gründer der Organisation
Viva con Aqua, darüber, wem das Wasser gehört (Seite 40).
Eine Frage, deren Folgen für die Weltpolitik Martin Keulertz,
Assistenzprofessor an der American University in Beirut, untersucht.
So provokativ die Überschrift seines Essays „Krieg ums
Wasser?“ klingt: Keulertz sieht Chancen für Kooperationen
sogar zwischen Staaten, die sich bislang feindselig gegenüberstehen
(Seite 18). Das macht Mut, ebenso wie die Projekte von
Manfred Wilhelm, Professor für Polymerchemie am KIT: Mit
seinen Studenten tüftelt er an neuen Modellen, um mit Superabsorbern
Meerwasser zu entsalzen oder Abwasser von Schwermetallen
zu befreien. Was Wilhelm antreibt: Er will beweisen,
dass etwas funktioniert (Seite 46).
Evonik gibt bisher zwei Magazine heraus, die sich überwiegend
an Menschen außerhalb des Unternehmens richten:
elements berichtet vor allem über Projekte aus der Forschung
und Entwicklung des Konzerns, das Evonik-Magazin beleuchtet
ein gesellschaftliches Schwerpunktthema von vielen Seiten und
aus unterschiedlichen Perspektiven. Ab dem kommenden Jahr
wollen wir das Beste aus beiden Magazinen verschmelzen
– und gleichzeitig etwas ganz Neues schaffen: Das Magazin der
Zukunft wird den eingeführten Namen elements tragen, zusätzlich
aber das enthalten, was die Leser am Evonik-Magazin
schätzen. Lassen Sie sich überraschen!
Christof Endruweit, Chefredakteur

MIT ALLEN
WASSERN
GEWASCHEN
Jeder Mensch braucht Wasser zum Überleben. Aber für einige von uns ist es mehr: ein Lebensinhalt, der sie dazu inspiriert, Großes zu schaffen.